Was ist, wenn es gar nicht darum geht irgendetwas zu erreichen?

Was ist, wenn es einfach nur darum gehen würde zu SEIN. Jetzt!


Würde dann nicht alles andere abfallen? Druck, das Gefühl noch mehr schaffen zu müssen, etwas zu leisten, bevor man sich erlauben kann glücklich und zufrieden zu sein.



Ich beschäftige mich gerade viel mit

diesen Fragen und es fällt mir manchmal schwer nicht in den Leistungsstrudel hineinzugeraten.

Aber da ist diese eine Stimme, die sagt, dass es überhaupt nicht darum geht.


Dieser Stimme gebe ich nun mehr Raum und was soll ich sagen? Ich fühle immer mehr, dass es eine Illusion ist. Ich will mich nicht mehr fragen: Darf ich das? Bin ich zu viel?


Ich möchte mich darauf konzentrieren zu sein und daraus zu erschaffen, was ich mir wünsche. Ich möchte alles fühlen, mich nicht mehr betäuben aus Angst dem Schmerz nicht gewachsen zu sein. Ich möchte mir vertrauen und wissen, dass ich mich selbst halten kann.


Meine Selbstfürsorge hat jahrelang ausschließlich aus Schattenarbeit bestanden. Das ist auch gut und war sehr wichtig für mich. Ich erkenne seit einiger Zeit aber immer mehr, dass es nicht darum geht etwas zu erreichen oder ständig zu leisten. Nach dem Motto: wenn ich die 30 Bücher über persönliche Weiterentwicklung gelesen habe, die 3 Online-Kurse gemacht und die 50 Podcasts über Spiritualität gehört habe, wird es besser oder leichter oder DANN habe ich es verstanden und kann endlich aus meinem Sumpf auftauchen.

Nein!


Ich darf anfangen DIESEN Moment zu zelebrieren, mich zu freuen, mich sogar im Schmerz lebendig fühlen, alles da sein zu lassen, mich anzuerkennen für meine Tiefe und Emotionalität. Ich darf das Leben feiern, lachen, spielen, tanzen, genießen, lieben und brauche nicht auf irgendetwas zu warten.



UND ich darf natürlich trotzdem alles tun, was mir hilft und mich inspiriert. Aber weil ich es möchte und nicht weil ich denke, sonst nicht genug zu sein oder etwas zu verpassen.


Während ich das hier schreibe, kommen zwei Stimmen auf. Ganz leise flüstern sie, dass es nicht


stimmt. Ich müsse mehr tun, mehr leisten, es reiche nicht aus einfach nur zu sein. Es sei nicht sicher! Und die andere, die es ungerecht findet, so viel fühlen zu müssen, die diese Verantwortung nicht haben will, überfordert ist und sich beschwert und sich lieber verkriechen möchte.


Das ist okay. Ich sehe euch, es ist okay, dass ihr da seid.

Danke, dass ihr mich beschützen möchtet!


Liebe geht raus


Paula


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